Die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) ist für Personen in Deutschland eine zwingende Anforderung, die aufgrund von schwerwiegenden Verstößen im Straßenverkehr aufgefallen sind. Dabei kann eine Anforderung zur MPU nach strafrechtlichen Verurteilungen, unabhängig davon, ob diese im Zusammenhang mit dem Führen eines Fahrzeuges stehen oder nicht, ausgesprochen werden. Dieser Beitrag bietet einen detaillierten Einblick in das Thema "MPU aufgrund von Straftaten", wobei besonderes Augenmerk auf das MPU-Erfordernis nach schwerwiegenden Vergehen gelegt wird. Tauchen Sie mit uns ein in die komplexe Welt der medizinisch-psychologischen Untersuchungen und erfahren Sie, welche Maßnahmen getroffen werden können, um ggf. Ihre Fahrerlaubnis zurückzuerhalten.

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Unter der medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) wegen Straftaten versteht man ein Verfahren, das angeordnet wird, wenn es zu Zweifeln an der Fahreignung einer Person kommt. Diese Zweifel ergeben sich auf Grundlage von strafrechtlich relevanten Handlungen. Eine MPU kann aber nicht nur bei Verkehrsdelikten erforderlich werden, sondern auch bei verschiedenen anderen schweren Straftaten. Diese Verpflichtung beruht auf bestimmten gesetzlichen Grundlagen, welche spezifisch definierte Anforderungen stellen.
Es ist jedoch zu beachten, dass nicht jede Straftat zur Anforderung einer MPU führt. Vielmehr beschränkt sich dies auf spezielle Delikte, die einen Einblick in die Fahreignung des Betroffenen ermöglichen.

Die rechtlichen Grundlagen für die Durchführung einer MPU aufgrund von Straftaten finden sich im Straßenverkehrsgesetz sowie in der Fahrerlaubnisverordnung. Diese gesetzlichen Regelungen bilden den Rahmen für die straftatenbedingten Anlässe zur MPU und die dabei zu erfüllenden Anforderungen.
Die Straftaten, die eine MPU erforderlich machen können, sind hauptsächlich Verkehrssttaftaten.
Es gibt jedoch auch andere Straftaten außerhalb des Verkehrs, die eine MPU zur Folge haben können. Diese sind insbesondere:
Ein wesentlicher Unterschied zwischen Verkehrsdelikten und anderen Straftaten besteht darin, dass Verkehrsdelikte unmittelbar die Fahreignung in Frage stellen. Sie können auf ein problematisches Fahrverhalten hinweisen und die Sicherheit im Straßenverkehr direkt gefährden. Andere Straftaten, die zu einer MPU führen können, lassen Rückschlüsse auf die charakterliche Eignung des Betroffenen zu, ein Fahrzeug zu führen. Sie können Hinweise auf eine generelle Gefährdung der Verkehrssicherheit durch den Betroffenen geben.

Dr. Patrick Grieser, Dipl.-Psych. Dr rer. nat., ist ein anerkannter Psychologischer Psychotherapeut (VT) und Fachpsychologe für Verkehrspsychologie (BDP). Mit umfassender Erfahrung als ehemaliger MPU-Gutachter und Teamleiter von drei Begutachtungsstellen für Fahreignung (Frankfurt, Hanau und Koblenz) bringt Dr. Grieser einzigartige Kompetenzen in die psychologische Praxis ein. Seine Approbation für Verhaltenstherapie, verliehen vom Land Hessen, unterstreicht seine Fachkenntnis in therapeutischen Verfahren.
Berufliche Expertise
Als Supervisor (VT) ist Dr. Grieser besonders qualifiziert, Therapeuten und Berater in ihrer klinischen Arbeit anzuleiten. Seine spezielle Ausrichtung auf die Verkehrspsychologie ermöglicht es ihm, Klienten und Patienten durch eine psychotherapeutisch fundierte Aufarbeitung ihres Krankheitsbildes optimal auf MPU-Prüfungen vorzubereiten. Dr. Griesers Arbeit zeichnet sich durch einen tiefen Einblick in die psychologischen Aspekte der Fahreignung aus, und er versteht es meisterhaft, seine Klienten auf ihrem Weg zur Wiedererlangung der Fahreignung zu unterstützen.

Dipl.-Psych. Dr rer nat. Patrick Grieser
Ehemaliger MPU-Gutachter und Teamleiter
Psychologischer Psychotherapeut (VT)
Fachpsychologe für Verkehrspsychologie (BDP)
Supervisor (VT)
Die MPU-Anordnung wegen Strafdelikten bezieht sich auf spezifische Fälle, in denen Bedenken hinsichtlich der Fahrtüchtigkeit einer Person aufgrund strafrechtlicher Vergehen geäußert wurden. Häufig wird eine MPU nach Delikten wie Trunkenheit am Steuer, Drogenkonsum, Fahrerflucht oder Gewalttaten angeordnet, wenn diese in Verbindung mit dem Führen eines Fahrzeuges stehen.
Nach diesen Vergehen ist die zuständige Fahrerlaubnisbehörde für die MPU-Anordnung verantwortlich. Die Entscheidung basiert auf der Aktenlage und der Schwere des begangenen Delikts. Dabei ist zu beachten, dass nicht jede Straftat zwangsläufig zu einer MPU führt, insbesondere, wenn keinerlei Verbindung zum Straßenverkehr festgestellt werden kann.
Betroffene werden im Falle der Anordnung einer MPU schriftlich informiert. Dieses Schreiben enthält nicht nur die Information über die MPU-Anordnung selbst, sondern auch Details über die erforderlichen Schritte und Fristen zur Durchführung der MPU. Es ist ratsam, dieses Schreiben sorgfältig zu lesen und eventuell externe Unterstützung in Anspruch zu nehmen, um die Durchführung der MPU so reibungslos wie möglich zu gestalten.
Auch wenn die MPU-Anordnung zunächst als schwere Belastung erscheint, sollte man daran denken, dass sie in erster Linie dazu dient, die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten. Es liegt also im Interesse aller Beteiligten, dass nur Personen ein Fahrzeug führen, die hierzu auch tatsächlich in der Lage sind.
Nutzen Sie unsere verkehrspsychologische Beratung mit Fokus auf Psychotherapie, um Ihre Fahrtüchtigkeit wiederherzustellen. Unser Ansatz kombiniert modernste therapeutische Methoden mit einer tiefen Verständnis der psychologischen Aspekte des Fahrens. Wir unterstützen Sie dabei, die emotionalen und psychologischen Herausforderungen zu meistern, die zu Verkehrsdelikten geführt haben, und fördern eine positive Veränderung im Verhalten für eine sichere Zukunft auf den Straßen.
Entdecken Sie Möglichkeiten, die Abstinenzzeiträume effektiv zu verkürzen und schneller zur MPU zu gelangen. Unser Team aus Experten unterstützt Sie dabei, die notwendigen Schritte zu unternehmen und die Voraussetzungen für eine verkürzte Abstinenzdauer zu erfüllen. Durch individuelle Beratung und maßgeschneiderte Lösungen erleichtern wir Ihren Weg zurück zum Führerschein.
Mit unserem umfassenden Vorbereitungskurs erhalten Sie Einblick in sämtliche Prüfungsfragen, die während der MPU gestellt werden können. Diese intensive Vorbereitung versetzt Sie in die Lage, jede Frage souverän und kompetent zu beantworten. Durch die gezielte Vermittlung von Wissen und Strategien steigern Sie Ihre Erfolgschancen erheblich und nähern sich Ihrem Ziel, den Führerschein zurückzuerhalten, mit jedem Schritt.
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Profitieren Sie von der einzigartigen Perspektive ehemaliger MPU-Gutachter. Unsere Experten bringen wertvolle Insiderkenntnisse in Ihre Vorbereitung ein und bieten Ihnen damit einen unschätzbaren Vorteil. Durch gezielte Beratung und praxisnahe Tipps verbessern Sie Ihre Chancen erheblich, die MPU beim ersten Versuch zu bestehen. Unser Ansatz garantiert eine umfassende und zielgerichtete Vorbereitung.
Unser Service umfasst die direkte Abklärung und Besprechung Ihres Falles mit aktuellen MPU-Gutachtern. Diese enge Zusammenarbeit ermöglicht eine präzise Einschätzung Ihrer Situation und eine optimale Vorbereitung auf die Prüfung. Durch das direkte Feedback von Fachleuten erhalten Sie tiefe Einblicke in die Bewertungskriterien und können gezielt an Ihren Schwachstellen arbeiten.
Die Qualität unserer MPU-Vorbereitung und Psychotherapie steht für uns an erster Stelle. Jeder unserer Mitarbeiter, einschließlich Dr. Grieser, absolviert zu Beginn ein umfassendes internes Schulungsprogramm, das von Dr. Grieser persönlich geleitet wird. Unsere Therapeuten verpflichten sich zu ständiger Weiterbildung und werden anhand ihrer Erfolgsraten bewertet. Ein wesentlicher Aspekt unseres Angebots ist, dass während Ihrer Vorbereitung auf die MPU bzw. Ihrer psychotherapeutischen Behandlung stets mindestens zwei unserer Fachleute für Sie da sind. So können Sie sich auf die doppelte Expertise verlassen. Unter dem Motto „Vier Augen sehen mehr als zwei“ garantieren wir eine optimale Vorbereitung durch unser qualifiziertes Therapeutenteam.








Die Anordnung einer MPU bei Verurteilung wegen Straftaten kann oft zu Verunsicherung und zahlreichen Fragen führen. Die genaue Kenntnis des Evaluierungsprozesses und die Verständlichkeit der zugrunde liegenden Kriterien kann jedoch dazu beitragen, den Prozess weniger beängstigend und klarer zu gestalten. Hierbei kommt der MPU-Beratung bei strafrechtlichen Eintragungen eine wichtige Rolle zu.

Eine MPU besteht grundsätzlich aus drei Hauptteilen - dem medizinischen Teil, einem Leistungstest und einem psychologischen Interview. Der medizinische Teil legt den Fokus auf das physische Wohlbefinden und die Fahrtüchtigkeit. Der Leistungstest bewertet die Aufmerksamkeit, Reaktionszeit und andere relevante Aspekte. Schließlich beinhaltet das psychologische Interview eine tiefe Analyse der individuellen Einstellung und Verhaltensmuster des Betroffenen.
Das Kernstück der MPU ist die psychologische Beurteilung. Es handelt sich hierbei um ein detailliertes Gespräch, in dem die Gründe und Umstände der Straftat, das bisherige Verhalten des Betroffenen und dessen Veränderungsbereitschaft analysiert werden. Es ist von immenser Bedeutung, ehrlich und offen in diesem Gespräch zu sein und stichhaltige Antworten vorzubereiten
Die Beurteilung der Fahreignung erfolgt auf der Grundlage mehrerer Kriterien. Dazu gehören das Verständnis der begangenen Straftaten, die Bereitschaft zur Verhaltensänderung sowie mögliche Risikoaspekte für die zukünftige Fahrsicherheit. Hier eine Liste, die wichtigsten Punkte hervorhebt:
Merke: Das Ziel der MPU ist nicht eine Bestrafung, sondern eine objektive Beurteilung Ihrer Fahreignung. Somit spielt Ihre aktive Teilnahme und positive Einstellung gegenüber dem Prozess eine entscheidende Rolle.
Die MPU-Vorbereitung für Straftäter spielt eine zentrale Rolle für die erfolgreiche Teilnahme an der medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU). Sie dient nicht nur zum Bestehen der Prüfung, sondern vor allem auch zur reflektierten Auseinandersetzung mit den begangenen Straftaten und den daraus resultierenden Konsequenzen.
Im Rahmen der MPU-Vorbereitung ist eine umfangreiche Auseinandersetzung mit der eigenen Person und den persönlichen Umständen notwendig. Dazu gehört eine genaue Aufarbeitung der begangenen Straftaten und deren Hintergründe. Darüber hinaus sollte das eigene Verhaltensmuster überdacht und gegebenenfalls geändert werden.
Für Straftäter, die eine MPU absolvieren müssen, kann eine gründliche Vorbereitung ausschlaggebend für den Erfolg der Untersuchung sein. Ein umfassendes Verständnis für die eigenen Fehler und eine ehrliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten sind die ersten wichtigen Schritte im Rahmen der MPU-Vorbereitung. Darüber hinaus ist professionelle Unterstützung in Form einer MPU-Beratung für viele Menschen hilfreich, um die bestmöglichen Voraussetzungen für eine positive MPU-Begutachtung zu schaffen.
Die MPU, oft als "Idiotentest" bezeichnet, ist weit mehr als eine bloße Prüfmaßnahme. Sie bietet eine Chance zur Verhaltensänderung für Personen, die wegen Straftaten auffällig geworden sind. Der Straftatenbedingter Anlass zur MPU hat eine hohe gesellschaftliche Bedeutung, denn durch sie wird die Verkehrssicherheit erhöht.

Die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) aufgrund von Straftaten ist eine Prüfung, die eine Person bei schwerwiegenden strafrechtlichen Vergehen, insbesondere im Straßenverkehr, durchläuft. Das Hauptziel ist die Überprüfung der Eignung der betroffenen Person, weiterhin Fahrzeuge zu führen.

Die MPU-Anforderungen bei strafrechtlicher Belastung sind klar - wenn man wegen einer schwerwiegenden Straftat verurteilt wurde, stellt sich die Frage nach der Fahreignung. Nicht alle Straftaten führen zur MPU, aber Verkehrsdelikte und andere schwere Delikte können zur Anforderung führen. Damit ist die Anforderung zur MPU nach strafrechtlichen Verurteilungen gesetzlich festgelegt. Betroffene müssen sich umfassend vorbereiten und professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, um die MPU erfolgreich zu absolvieren.
Die MPU bietet eine Möglichkeit, die Fahreignung von Personen, die wegen einer Straftat verurteilt wurden, zu bewerten. Damit ist das MPU-Erfordernis nach schwerwiegenden Vergehen ein bedeutender Aspekt der Verkehrssicherheit in Deutschland. Personen, die fahreignungsrelevant strafrechtlich in Erscheinung getreten sind, sollen nur dann am Straßenverkehr teilnehmen, wenn sie die nötige Verantwortungsbereitschaft und Regelakzeptanz nachweisen können.


Für Straftäter, die zur MPU müssen, gibt es gute Nachrichten: Die MPU lässt sich mit ausreichender Vorbereitung und der richtigen Einstellung bestehen. Dabei hilft es, die MPU als Chance zu sehen, um das eigene Verhalten zu reflektieren und zu verbessern. Es ist wichtig, die MPU ernst zu nehmen und professionelle Unterstützung zu suchen. Die Bereitschaft zur Verhaltensänderung sowie ein Verständnis der begangenen Fehler können die Chancen auf ein positives MPU-Gutachten deutlich erhöhen.